WIE KRAFTSTOFFSPAREND IST EIN REIBUNGSMODIFIKATOR-ADDITIV?
Hohe Standards für die Motoröl- und Automobilindustrie
Der Umweltdruck auf die Automobilindustrie nimmt weiter zu: Die NationalHighway Traffic Safety Administration (NHTSA)und die Environmental Protection Agency (EPA) haben in den USA die Safer Affordable Fuel-Efficient Vehicles Rule (SAFE) erlassen, in der weniger CO 2 -Emissionen und mehr Kraftstoffeinsparungen zum Inhalt dieser Veröffentlichung gehören. Das Europäische Parlament und die Behörden in Japan haben ebenfalls neue Vorschriften erlassen, die eine Reduzierung der CO2 -Emissionen vorschreiben. Die Relevanz von kraftstoffsparenden Ölen steigt!
Fortschritte in der Motoren- und Motoröltechnologie
Aus diesem Grund setzt die Automobilindustrie unter anderem verstärkt auf die Entwicklung kraftstoffsparender Motoren. Die neuesten Technologien in der Motorentechnik sind kleiner, leichter und effizienter. Sogenannte Downsizing-Motoren mit weniger Hubraum, aber vergleichbarer Leistung benötigen weniger Kraftstoff als andere Motoren. BIZOL Und auch die Motorölindustrie optimiert die Schmierstofftechnologie, denn etwa ein Drittel des Kraftstoffverbrauchs entfällt auf Reibungsverluste, die mit dem Antriebssystem verbunden sind.
WLTP-Testbedingungen belegen Kraftstoffeinsparungen
Wissenschaftliche Arbeiten wie "Fuel Economy Engine Oils: Wissenschaftliche Begründungen und Kontroversen" zeigen, dass "... Bei Pkw führt ein Wechsel von der alten SAE 10W-40-Klasse zu 0W-20 zu einer durchschnittlichen Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs um 5 % unter den WLTP-Testbedingungen, und die anschließende Umstellung auf 0W-8 kann weitere 5 % bringen, vorausgesetzt, die Motorhardware kann mit einer so niedrigen Viskosität sicher umgehen."
Verbesserte Reibungskoeffizienten durch Friction Modifier Additives
Eine niedrigere Ölviskosität kann aber auch einen geringeren Schutz vor Reibung bedeuten, und hier setzt die Schmierstoffindustrie hart an. Für einen langen, beschädigungsfreien und kraftstoffsparenden Betrieb der Motoren müssen die Reibung und der Verschleiß zwischen den beweglichen Teilen über den Schmierstoff so weit wie möglich minimiert werden. Durch den Einsatz von niedrigviskosen Motorenölen und die Zugabe modernster Additive mit Reibungsmodifikatoren (FM) werden unnötige Reibungs- und Energieverluste reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt.

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Prof. Dr. Boris Zhmud, Leiter Forschung und Entwicklung, BIZOL Deutschland
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